Samstag, 30. Januar 2016

{Brot} Wie man seinen eigenen Sauerteig ansetzt


Wie ich in meinen Post für das schnelle Vollkornbrot *klick* geschrieben haben, mag ich ja Sauerteigbrot am liebsten. Die beiden Hauptgründe dafür sind, dass es einfach besser schmeckt und länger frisch bliebt. 

Nachdem ich meinen letzten Sauerteig gekillt habe, bin ich nun endlich dazu gekommen, wieder neuen anzusetzen. Und weil ich zum Geburtstag auch noch eine Getreidemühle bekommen habe, habe ich diesen Sauerteig mit meinem ersten selbst gemahlenen Mehl angesetzt. Ich bin ziemlich gespannt, was dabei rauskommt.

Sauerteig ansetzen geht ganz einfach: Man braucht nur Mehl, Wasser und etwas Geduld. Ich mach das immer nach der Methode von Pöt, die Ihr hier *klick* in seinem Brotbackforum nachlesen könnt und die ich hier teilweise zitiere:

"Eine Hand voll (eine Hand voll = ca. 100 g; genauer brauchen wir es beim Sauerteig nicht!) Roggen-, Dinkel- oder Weizenmehl (Typ 1050 oder 1150) wird mit so viel lauwarmen Wasser ordentlich zusammengerührt, dass es ein Brei ähnlich eines Pfannekuchen-, oder Waffelteiges wird. Es wird abgedeckt und warm stehen gelassen. (optimal ist es auf dem Heizkörper mit einem untergestellten tiefen Teller). Alle 12 Stunden schlägt man den Brei ordentlich durch (bis er Blasen wirft) und stellst ihn wieder abgedeckt warm und ruhig hin.

Jeden Tag gibt man eine knappe Hand voll neues Mehl dazu, und rührst es mit lauwarmen Wasser wieder gut durch, dass es gerade wieder eine waffelteigartige Masse wird.

Dies wiederholen wir 4-5 Tage lang: Regelmäßig durchschlagen, jeden Tag etwas Mehl dazugeben und mit lauwarmen Wasser zu einem waffelteigartigen Teig verrühren. (...) Nach den 4-5 Tagen haben wir dann eine ganze Menge an Sauerteigkultur herangezüchtet."

Mein persönlicher Sauerteigansatz mit selbst gemahlenem Mehl steht nun in der Küche und wird hoffentlich ein ordentlicher Sauerteig. Wer mag, kann die ganze Entwicklung auf Instagramm *klick* verfolgen.

Nachtrag: Hier *klick* findet Ihr den Post, in dem ich Euch zeige, wie Ihr mit dem Sauerteig ein erstes Brot backen könnt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hallo,

ich freue mich über Eure Kommentare, die ich jedoch erst freigeben muss. Nur so lässt sich vermeiden, dass hier lästige Spam-Kommentare erscheinen.

Liebe Grüße!